Die Geschichte des Gasthof Süß

  Im Jahre 1885 kaufte Johann Süß die Brandstätte Haus Nr. 15 in Oberkappel und entschloss sich, daraus ein kleines Landgasthaus mit Landwirtschaft zu erbauen. 1925 übergab er den Betrieb an seinen Sohn Anton Süß. Dieser starb aber bereits im November 1932. 

Seine Frau Theresia heiratete 1934 Alois Prechtl, damit wechselte der Name des Gasthauses. Prechtl kaufte 1950 die benachbarte Schmiede. Auch Alois Prechtl war kein langes leben beschieden, er verstarb im Jahre 1951. 

 
  Das Anwesen ging auf den 28-jährigen Sohn aus erster Ehe Johann Süß über. Damit erhielt das Gasthaus wieder den ursprünglichen Namen. Dieser heiratete 1963 Marianne Wögerbauer. Aus der Ehe gingen 5 Kinder hervor.
Am 3. Juli 2001 verstarb Johann Süß.


1966 wurde ein großer Anbau mit Restaurant und 10 Zimmern durchgeführt, um dem aufstrebenden Tourismus gerecht zu werden. 1993 wurde die kleine Landwirtschaft aufgegeben, die lange beste Produkte lieferte, aber angesichts der zunehmenden Technisierung im Agrarsektor nicht mehr rentabel war.

 

 
  Im Mai 1996 ging der Gasthof Süß auf den ältesten Sohn Johannes Süß über. Das Haus bietet 240 Gästen Platz und verfügt über 9 Gästezimmer. 1997 heiratete Johannes Süß Bettina Taubinger aus Goldwörth. Aus dieser Ehe ging 1999 - Dominik,
2004 -  Lukas und
2007 - Selina Süß hervor.
2003 wurde nach alljährlichen neu renovierten Teilstücken (Toilettanlagen, Wintergarten, Eingangsbereich,...) das Herzstück des Wirtshauses, die Gaststube mit darüber liegenden Saal, zu einem der modernsten Gastronomiebetrieben in der Region umgebaut.